So gelingt der Start deines Innovationsprojekts

Innovation passiert. Überall. An vielen Orten. Nur in den wenigsten Firmen passiert dies in einer strukturierten und nachhaltigen Form. Gute Ideen bleiben in den Köpfen von talentierten Mitarbeitenden stecken. Innovative Initiativen dauern zu lange. Viele Konzepte verstauben in der Schublade.


Neues wirksam und konsequent umzusetzen scheint unmöglich. Und in vielen Organisationen ist es das auch tatsächlich. Damit Du dein Innovationsprojekt zum Fliegen bringst, haben wir dir ein paar hilfreiche Tipps aus unserem Erfahrungsschatz zusammengestellt:


1. Definiere klare Ziele

Bevor man ein Innovationsprojekt startet, braucht es spezifische Ziele. Nur wenn das Projektteam weiss, weshalb man überhaupt innoviert, kann man den gemeinsamen Weg festlegen. "Wir brauchen etwas Neues, um unsere Umsätze zu steigern" reicht nicht als Ziel.


Das Innovationsziel kann sich an bekannten internen Engpässen oder externen Kundenbedürfnissen orientieren. Vielleicht hat man auch schon erste Ansätze einer Lösung an denen sich ein Ziel definieren lässt.

Das Ziel sollte zudem aufzeigen, was die Organisation davon hat. Welchen Mehrwert schafft dieses Projekt nach innen oder nach aussen?


2. Gewinne einen Sponsor und vereinbare mit ihm klare KPI

Egal ob Du neu bist oder schon zum "alten" Eisen gehörst: Innovation kannst Du nicht alleine. Suche dir eine Person im Unternehmen, welche genügend Einfluss hat, schnelle Entscheidungen voranzutreiben. Dein Sponsor stellt sicher, dass alle Stakeholder inklusive der Führungsebene hinter dem Projekt stehen. "Ist Innovation überhaupt wichtig?" Diese Frage hält dein Sponsor von dir fern. Er sichert dir genügend Zeit und Ressourcen damit Du Innovation nicht "nebenher" antreiben musst.

Die gemeinsam festgelegten Leistungskennzahlen und Meilensteine, welche Du erreichen sollst, stellen sicher, dass Du dein tägliches Geschäft nicht überpriorisierst.

Innovationsprojekte zu managen hat viel mit dem "managen" von Erwartungen zu tun. Und dem reduzieren von Risiken.


3. Treffe mindestens 12 Kunden

Was ist deine Zielgruppe? Wo ist dein Markt? Egal ob Du an einem internen Projekt oder an einem neuen Produktangebot arbeitest: Du musst deine Zielgruppe kennen und ihre Engpässe, Ängste, Hoffnungen und Bedürfnisse verstehen. Sprich mit ihnen. Mache sie zu Beteiligten deines Projektes. Bevor Du einen weiteren Projektschritt unternimmst solltest Du mindestens mit 12 internen oder externen Kunden gesprochen und deine Ideen und Ziele herausgefordert haben.


4. Wenn Du kritisiert wirst, dann machst Du etwas richtig


Bruce Lee hat einmal gesagt: "Wenn Du kritisiert wirst, dann machst Du etwas richtig. Denn man greift immer denjenigen an, der den Ball hat."


Viele Organisationen sind grundsätzlich risikoavers. Gerade diejenigen, welche am dringendsten innovieren sollten. Und das wirst Du über Nacht nicht ändern können. Drehe mit deinem Innovationsboot also nicht gerade beim ersten Gegenwind zurück in den Hafen.


Es wäre egoistisch sich zurückzuhalten, wenn es eine Chance gibt, dass Du mit deinem Projekt die Zukunft des Unternehmens massgeblich beeinflussen kannst. Selbst auf die Gefahr des Scheiterns hin.


Die Identität mit deinem Ziel, eine starke Beziehung mit deinem Sponsor und die Wünsche und Bedürfnisse deiner Kunden im Rucksack machen dich zu einer unhaltbaren Innovationsrakete. Handeln schafft Gewohnheit. Gewohnheit gibt Übung. Und Übung macht den Meister.

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