Diese Fehler sollte ein Gründer beim Logo-Design vermeiden

Aktualisiert: 16. Feb 2019

Voller Tatendrang startest Du als Gründer in das Geschäftsleben und willst am liebsten alles sofort, alles selbst und alles perfekt erledigen – so auch das Logo-Design Deines Unternehmens? Vorsicht, denn das ist die beste Voraussetzung, um einige böse Eigentore bei der Gestaltung Deines Firmenlogos zu schießen. Die Top Ten der schlimmsten Fauxpas, die Gründern beim Logo-Design unterlaufen können, haben wir hier für Dich aufgelistet:

Fehler 1: Vollkommen überladenes Logo Dein Geschäftsfeld ist vielfältig und Du bist ein Gründer mit unzähligen Talenten? Sehr gut, aber nicht alles davon musst Du in Dein Logo packen. Die besten Markenzeichen kann jedes Kind blind nachmalen, denn sie sind ganz simpel und bleiben genau deswegen auch im Gedächtnis hängen. Klare Formen, passende Farbgebung, hoher Wiedererkennungswert: das sind die Geheimnisse wirklich erfolgreicher Firmenlogos.

Fehler 2: Farbexplosion Passende Farbgebung ist das Zauberwort bei diesem gern gemachten Fehler. Denn natürlich soll Dein Firmenlogo aus der großen Masse an visuellen Reizen, die jeder von uns täglich aufnimmt, herausstechen und im Gedächtnis hängen bleiben. Doch sämtliche Farben des Regenbogens in Dein Logo zu packen ist sicherlich nicht die Lösung, um sich langfristig im Kopf potenzieller Kunden festzusetzen – außer vielleicht als Negativbeispiel wie Markenzeichen auf keinen Fall aussehen sollten. Ein stimmiges, professionelles Farbkonzept ist das A und O für ein wirksames Logo-Design.

Fehler 3: Schlecht gewählte Farben Logos sollen natürlich farbig sein und auf gar keinen Fall eintönig oder mausgrau daherkommen. Doch bei der Auswahl der richtigen Farbe oder passender Farbkombinationen gibt es einiges zu beachten. Ganz einfach die Lieblingsfarbe wählen und gut? So einfach ist es leider nicht. Denn Farben lösen beim Betrachter immer bestimmte Assoziationen aus. Feuriges, leidenschaftliches Rot, kühles, ruhiges Blau, sonniges Gelb oder natürliches Grün? Die Psychologie der Farben sollte auf keinen Fall gegen Dein Produktsortiment oder Deinen Markenkern arbeiten, sondern diesen vielmehr aufgreifen und unterstützen.

Fehler 4: Unlesbare Schrift Logos werden meist nur mit wenig Aufmerksamkeit, sehr kurz oder aus dem Augenwinkel gesehen. Selten widmet sich jemand mit viel Zeit einem Markenzeichen. Daher muss auch die Schrift, die in Deinem Logo-Design eventuell enthalten ist, sofort gelesen werden können. Niemand bringt die Geduld auf, einen unleserlichen Slogan zu entziffern. Wird Dein Logo nur nebenbei wahrgenommen, muss die Botschaft auf Textebene sofort ins Auge springen, um sich im Gedächtnis des Betrachters festsetzen zu können.

Fehler 5: Copy Cat am Werk Häufig passiert dieser Fauxpas ganz unterbewusst und nicht im Geringsten beabsichtigt, doch umso gefährlicher ist er: das Kopieren eines anderen Logo-Designs. Du hast ein Markenzeichen eines anderen Unternehmens gesehen, dass Dir gut gefallen und Dich inspiriert hat. Nun möchtest Du mit Deinem eigenen Logo einen ähnlich positiven Effekt erzeugen. Auch wenn Du das andere Logo gar nicht bewusst nachahmen möchtest, besteht die Gefahr, dass Dein Ergebnis dem Original zu sehr gleicht. Damit verpufft die Wirkung Deines eigenen Logos, denn es wirbt nicht für Dich, sondern für den ursprünglichen Halter des Markenzeichens. Im schlimmsten Fall erwartet Dich dann auch noch eine Abmahnung oder Klage der Marke, deren Logo Du kopiert hast.

Fehler 6: Logo nicht überall einsetzbar Du kannst nicht immer vorhersehen, wie weit es Dein Logo noch bringen wird und wo es überall eingesetzt werden könnte. Je präsenter es ist, desto besser für Dich. Also solltest Du auch von Anfang an dafür Sorge tragen, dass Dein Logo einfach und unkompliziert in sämtlichen Bereichen verwendet werden kann. Das digitale Format, in der Dein Markenzeichen gespeichert ist, bestimmt ganz entscheidend, wie einfach Dein Logo später an die jeweilig gewünschte Darstellungsform angepasst werden kann – egal, ob Dein Logo online oder in der realen Welt präsentieren kannst.

Fehler 7: Logo zu detailreich Die Effizienz Deines Logos hängt auch davon ab, wie detailreich es ist. Zunächst mag es Dir als gute Idee erscheinen, viele Facetten und Details in Dein Logo einzuarbeiten. In der passenden Größe und perfekten Auflösung mag das auch sehr professionell und ansprechend wirken. Doch Du solltest nicht vergessen, dass nicht jeder einen hochauflösenden Drucker für seine Flyer verwendet, dass Dein Logo in Übergröße auf einer Plakatwand abgebildet werden könnte oder dass es auch aus größerer Entfernung betrachtet wird. Dann sollte Dein liebevoll erarbeitetes Design nicht zu einem einzigen unscharfen Punkt verwischen. Daher gilt auch hier: oft ist weniger mehr.

Fehler 8: Kein Konzept beim Logo-Design Voller Euphorie stürzt Du Dich nach der Gründung Deines Unternehmens in die kreative Aufgabe der Erstellung eines Logos. Die Ideen sprudeln nur so aus Dir heraus, dem schöpferischen Prozess willst Du Dich völlig hingeben. Stop! Lieber einen Schritt zurück und erst einmal ein klares Konzept für das Logo-Design erstellen. Was willst Du mit Deinem Firmenlogo aussagen? Welche Wirkung soll es entfalten? Wie kann es Deine Corporate Identity verkörpern und transportieren? All das sind Fragen, die Du Dir im Vorfeld stellen und beantworten solltest.

Fehler 9: Logo ohne Bezug zu Deinem Geschäft Selbst das schönste Logo bringt wenig, wenn es für Dein Unternehmen nicht passend ist. Formen und Farben fügen sich nur dann zu einem gewinnbringenden Logo zusammen, wenn sie auch mit Deiner Geschäftsidee kompatibel sind. Ein schönes, gelungenes Markenzeichen wird nur dann wirklich perfekt, wenn es auch zu Dir und Deinem Unternehmen passt.

Fehler 10: Do-it-yourself - Logo Als Fazit all dieser vorgestellten Fehler lässt sich zu guter Letzt der ultimative Fauxpas ableiten: „Logo-Design? Das kann doch jeder!“ Du hast anhand dieser Liste der Fehler, die es unbedingt zu vermeiden gilt, gesehen, wie viel schief laufen kann beim Logo-Design. Doch die gestalterische Arbeit an einem Markenzeichen für Dein Unternehmen ist nicht einfach bloße Fehlervermeidung. Denn umgekehrt gibt es noch viel mehr positive Folgen, die ein professionell erscheinendes, attraktives Markenlogo haben kann. Daher der letzte Tipp: überlasse das Designen Deines Firmenlogos einem Experten. Erfahrene und hochprofessionelle Grafiker, die Deine Ideen fachkundig umsetzen oder selbst mit unzähligen Ansätzen aufwarten, findest Du beispielsweise auf designen-lassen.ch. Denn mit Hilfe eines professionellen Designers musst Du Dir keine Sorgen machen, dass Du einen der hier aufgelisteten Fehler begehst, und erhältst ein absolut hochwertiges und aussagekräftiges Logo für Dein Unternehmen.



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